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CVCE nun Bestandteil der Universität Luxemburg

Nach mehr als zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen ist das „Centre Virtuel de la Connaissance sur l’Europe“ (CVCE) zum 1. Juli 2016 Teil der Universität Luxemburg geworden. Rektor Rainer Klump und der akademische Vizerektor Romain Martin empfingen die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVCE am vergangenen Freitag zu einer  Willkommensveranstaltung auf Campus Belval (Foto). Der eigentliche Umzug vom bisherigen Sitz des CVCE im Schloss von Sassenheim in die „Maison des Sciences humaines“ auf Belval ist für den 22. Juli geplant. Am 25. Juli wird das CVCE-Personal dann seinen ersten offiziellen Arbeitstag an der Uni und damit an neuer Adresse haben.

Per 1. Juli wurden auch sämtliche Forschungsprojekte und Verträge des CVCE von der Universität übernommen und sollen schrittweise an die globale Strategie der Uni angepasst werden. Auch die vom CVCE aufgebaute digitale Forschungsinfrastruktur zur europäischen Integration wird weitergeführt und soll neue Entwicklungschancen erhalten. Die Infrastruktur wird weiterhin unter der Website [www.cvce.eu] abrufbar sein. Das Portal gilt als wertvolle Quelle für Forscher, Medien, Schulen und alle anderen Europainteressierten und hat mit jährlich zwei Millionen Dokumentenzugriffen internationale Bekanntheit erlangt. Seine Inhalte und Sammlungen sollen weiter ausgebaut und seine Publikationen und digitalen Tools zugänglich bleiben.

Digital European Integration Studies (DEIS)

Die Integration des CVCE in die Universität geht auf einen Beschluss der Regierung von 2015 zurück, die geisteswissenschaftliche Forschungslandschaft des Landes neu zu organisieren  – insbesondere über die Schaffung eines interdisziplinären Zentrums für Zeitgeschichte (Institut für Zeitgeschichte) innerhalb der Universität. Ziel ist, die diversen Forschungsaktivitäten im Bereich europäische Studien und Digital Humanities zu bündeln und so Synergien, internationale Sichtbarkeit und Exzellenz zu fördern.

„Dank der guten Zusammenarbeit der beiden Institutionen ist die Übernahme sehr erfolgreich verlaufen“, freut sich Rektor Rainer Klump. „Die Integration des CVCE fügt sich nahtlos in die Strategie der Universität ein, in der digitales Lernen, die europäische Mission der Universität und die Bindungen an Luxemburg grundlegende Säulen darstellen.“

Das CVCE befasst sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 damit, europäischen Studien neue Impulse zu verleihen, und schloss im Jahr 2010 ein Partnerschaftsabkommen mit der Universität.  Die juristische, wissenschaftliche, personelle und logistische Eingliederung des CVCE wurde von der Universität über Monate intensiv vorbereitet und das Personal individuell begleitet. Die  Kernkompetenzen der CVCE-Wissenschaftler in Geschichte, Europaforschung und Digital Humanities sollen der ganzen Universität zugute kommen. Im Gegenzug profitieren die übernommenen Forscher von Einrichtungen und Reputation der Universität.

Für eine Übergangszeit von zwölf Monaten arbeiten die Forscher dazu zunächst in einer temporären Forschungsinfrastruktur namens „Digital European Integration Studies“ (DEIS, deis.uni.lu). Nach Amtsantritt des

nominierten Direktors des Instituts für Zeitgeschichte, Prof. Dr. Andreas Fickers, im September soll dann die teilweise Eingliederung in das neue Institut starten.

Ebenfalls zum 1. Juli 2016 wurden das “Centre d’Etudes et de Recherches Européennes Robert Schuman”, die Dokumentationsbereiche des ”Centre de documentation et de recherche sur la Résistance” und das “Centre de documentation et de recherche sur l’enrôlement forcé” übernommen.
Autor
Michel Brumat / Universität Luxemburg 2016
Autor
Michel Brumat / Universität Luxemburg 2016
 
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