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The Board of Directors of Mudam Luxembourg - Museum of Modern Art Grand Duke Jean, presided over by Her Royal Highness the Hereditary Grand Duchess of Luxembourg, has appointed...
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Raus aus den Schubladen, rein ins Rampenlicht

Das Saarland ist bekanntlich das kleinste deutsche Bundesland. Und doch bietet es sehr viel Raum für...
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Die Trier-Gesellschaft freut sich über die große Ehre, vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz mit der bundesweiten Auszeichnung für ihr...
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NĂ©e du dĂ©sir d’Ă©tablir un partenariat entre les Rencontres d’Arles et le Grand-duchĂ© de Luxembourg, LĂ«t’z Arles est une association indĂ©pendante fondĂ©e...
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The prime minister, culture minister, Xavier Bettel, and the state secretary for culture, Guy Arendt, are proud to announce that Georges Hausemer has been selected as the winner...
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Bruno Oliveira is the winner of the RTL TV show "Generation Art", whose 3rd edition was dedicated to the photography.

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The five museums of the city of Trier will participate in the International Museum Day on May 21, 2017 from 10 am to 5 pm and offer a varied program for the whole family - free...
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Filmfestival Max Ophuels Preis 2016

Award winners of the film festival "Max Ophüls Preis 2016"

MAX OPHÜLS PREIS 2016 

In Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls vergibt die Landeshauptstadt Saarbrücken jährlich den MAX OPHÜLS PREIS. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen/Regisseuren im deutschsprachigen Raum. Der Max Ophüls Preis 2016, für den Spielfilme mit einer Länge ab ca. 65 Minuten nominiert werden können, ist dotiert mit 36.000 € (inkl. 3.000 € Kopienwert) und wird von der Jury ermittelt. Die Preissumme wird zu drei gleichen Teilen an den Regisseur, den Produzenten und an den Verleih des Films ausgezahlt, der einen Kinostart des Films innerhalb von zwölf Monaten nach dem Festival realisiert.

Der MAX OPHÜLS PREIS 2016 geht an EINER VON UNS

Begründung: 
Die Juryentscheidung für EINER VON UNS war einstimmig. Der Regisseur Stephan Richter zeigt uns in seinem Drama eindrucksvoll die Perspektivlosigkeit von Menschen, die sich tagtäglich in einem Niemandsland, zwischen prall gefüllten Supermarkt-Regalen und der trostlosen Leere drumherum wieder finden. Basierend auf einer wahren Begebenheit, die in Österreich Aufsehen erregte, erschafft sein genauer und wertfreier Blick auf die Protagonisten, eine Innen- und Außenwelt, die die Jury gänzlich zu faszinieren vermochte. Ein großer Anteil an diesem Werk gebührt der hervorragenden Ensemble-Leistung der Darsteller.
 

FILMPREIS DER SAARLÄNDISCHEN MINISTERPRÄSIDENTIN 2016

Der Filmpreis der saarländischen Ministerpräsidentin geht an eine herausragende Regieleistung des Spielfilm-Wettbewerbs und ist mit 5.500 € dotiert. Der Preis wird durch eine Verleihförderung in Höhe von 5.500 € ergänzt. Dieser Preis kann auf Empfehlung des ausgezeichneten Regisseurs/der ausgezeichneten Regisseurin der Verleihfirma des Films auf Antrag zugesprochen werden, die die Distribution des Films in Deutschland übernimmt.

Der  Filmpreis  der saarländischen Ministerpräsidentin 2016 geht an Jonas Rothlaender für den Film FADO.

Begründung: 
Getragen von zwei herausragenden Darstellern erzählt FADO, der Film von Jonas Rothlaender, ein Beziehungs-Drama, das sich Eifersucht zum Thema der Erzählung macht. In den Gassen Lissabons finden und verlieren sich die Figuren, zerbricht schließlich ihre Verbindung am stetig nagenden Rost der Eifersucht. Optisch wie inszenatorisch ein beeindruckendes filmisches Ereignis, zu dem wir herzlich gratulieren!
 

PREIS FÜR DEN GESELLSCHAFTLICH RELEVANTEN FILM 2016 

Die Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio Kultur stiften diesen mit 5.000 € dotierten Preis seit 2014. Er wird von der Max Ophüls Preis Jury an einen Spielfilm aus dem Wettbewerb vergeben, der durch einen unkonventionellen Zugang zu einem gesellschaftsrelevanten Thema auf sich aufmerksam macht. In der Vergabe des Preises ist die Jury frei, sie kann den Preis der Autorin/dem Autor, der Produzentin/dem Produzenten oder der Regisseurin/dem Regisseur des ausgezeichneten Films zusprechen.

Der Preis für den gesellschaftlich relevanten Film 2016 geht an den Projektinitiator und Regisseur Michael Krummenacher stellvertretend für alle zehn Regisseure für den Film HEIMATLAND.

Begründung: 
HEIMATLAND meistert mit Bravour die schwierige Aufgabe, einen kohärenten Film aus zehn verschiedenen persönlichen Perspektiven, auf die Situation in einem Land in einer fiktiven Extrem-Situation zu werfen. Die Relevanz des filmischen Anliegens wird durch die aktuellen politischen Ereignisse mehr als bestätigt und prädestiniert dieses Werk ganz besonders für die Auszeichnung als politisch relevanten Film.
 

PUBLIKUMSPREIS Spielfilm 2016

Der Publikumspreis Spielfilm geht an die Regisseurin/den Regisseur, deren/dessen Film aus dem Wettbewerb um den Max Ophüls Preis die meisten Zuschauerstimmen erhält. Der Publikumspreis ist dotiert mit 3.000 €. Die Ausstattung des Publikumspreises ist Teil der Förderung durch die Saarland Sporttoto GmbH.

Der Publikumspreis Spielfilm 2016 geht an Max Zähle für den Film SCHROTTEN!.
 
FRITZ-RAFF-DREHBUCHPREIS 2016
Zur Förderung der Arbeit von Drehbuchautorinnen/-autoren im Nachwuchsbereich vergeben der Saarländische Rundfunk und das ZDF im Rahmen des Festivals einen mit 13.000 € dotierten Drehbuchpreis. Der Preis wird einer Autorin/einem Autor eines bereits verfilmten Buches aus dem Wettbewerb zugesprochen.

Der Fritz-Raff-Drehbuchpreis 2016 geht an Bernadette Knoller und Paula Cvjetkovic für den Film FERIEN.

Begründung:
Niemand ist eine Insel, aber die junge Juristin Vivi flüchtet sich auf eine, um ihr Leben, das auf dem Festland in die Krise geraten ist, neu zu justieren. Das wunderbare Drehbuch der beiden Autorinnen erfindet zu der zentralen Frau in der Krise ein höchst unterhaltsames Insel-Ensemble aus nicht weniger krisenhaften Figuren, begleitet von großen und kleinen Tieren. Erzählt wird dabei mit großer Leichtigkeit, norddeutscher Lakonie, uneitler Bodenständigkeit und einer großen Portion Selbstironie. Die Eigenheit des Geschriebenen geht hier schöner Weise Hand in Hand mit der großen spielerischen Qualität der Regisseurin, die mit FERIEN eine Tür zu einer ganz eigenwilligen Form der weiblichen Komödie aufstößt. Bernadette Knoller hat es so ausgedrückt: "Das Tolle am Filmemachen ist: mit Menschen zusammen Geschichten zu erzählen, über Dinge, die einen wundern.“ - Wir als Jury finden: Von dieser schönen Art des Wunderns kann es im Kino gar nicht genug geben. Dafür soll das "Urlaubsgeld" des Drehbuchpreises ein Ansporn sein.
 

PREIS DER JUGENDJURY (Wettbewerb Spielfilm) 2016 

Eine eigens einberufene deutsch-französische Jugendjury ermittelt aus den Wettbewerbsfilmen den Preis der Jugendjury. Das Preisgeld beträgt 2.500 € und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Saarland getragen.

Der Preis der Jugendjury 2016 geht an AKIZ für den Film DER NACHTMAHR.

Begründung: 
DER NACHTMAHR war der erste Film, den wir im Rahmen des Festivals gesehen haben. Er hat uns fünf die ganze Woche über, trotz weiterer eindrucksstarker Filme, intensiv beschäftigt. Von Beginn an fesselte uns die gelungene Komposition von Ton und Bild: Musik, Bassfrequenzen und binaurale Töne in Verbindung mit Licht und Montage schaffen eine einzigartige Atmosphäre,  die uns in die Welt von Tina zieht. Diese wird mit einem zunächst schrecklich erscheinenden, mystischen Wesen konfrontiert. Doch nach und nach werden zunächst angelegte Konventionen des Horrorgenres gebrochen und es wird deutlich, dass  von der Kreatur keine Gefahr ausgeht, sondern die ablehnenden Reaktionen ihres Umfeldes die eigentlichen Bedrohungen darstellen. Die den Film über unentwegt leidende Psyche der Hauptfigur, beeindruckend verkörpert von  Carolyn Genzkow, befindet sich stets auf der Schwelle zwischen Realität und Fiktion. Wir als junge Menschen fühlen uns besonders mit diesem Szenario verbunden, da es uns implizit einen Weg zur Selbstfindung aufzeigt. Nach anfänglicher Ablehnung folgt: Annäherung, Toleranz und Akzeptanz. 
 

DARSTELLERINNENPREIS 2016 

Für herausragende Leistung im Bereich Schauspiel spricht die künstlerische Leitung vier Nominierungen im Bereich beste Nachwuchsdarstellerin aus. Die Max-Ophüls-Preis-Jury entscheidet sich für die Gewinnerin. Das Preisgeld beträgt 3.000 € und wird von der Landesbank Saar – SaarLB gestiftet.

Der Preis für die Beste Nachwuchsdarstellerin 2016 geht an ODINE JOHNE für den Film AGNES.

Begründung: 
Ihre Darstellung der Agnes in dem gleichnamigen Film von Johannes Schmid, zieht den Zuschauer, genauso wie den Autoren Walter, vom ersten Moment an in ihren Bann. Sie schafft, Kraft ihres durchlässigen Spieles, ihre Figur im fragilen Geheimnis zwischen Realität und Fiktion zum Leben zu erwecken. Virtuos behält sie das Gleichgewicht zwischen Physis und Seele ihrer Figur. Vielen Dank für eine wunderbare Darstellung!
 

DARSTELLERPREIS 2016 

Für herausragende Leistung im Bereich Schauspiel spricht die künstlerische Leitung vier Nominierungen im Bereich bester Nachwuchsdarsteller aus. Die Max-Ophüls-Preis-Jury entscheidet sich für den Gewinner. Das Preisgeld beträgt 3.000 €.

Der Preis für den Besten Nachwuchsdarsteller 2016 geht an BEN MÜNCHOW für den Film ROCKABILLY REQUIEM.

Begründung:
Ben Münchow balanciert als Hubertus in ‘ROCKABILLY REQUIEM' zwischen der Enge familiärer Autorität und dem Ausbruch in die Welt der Musik.  Sein Spiel zwischen Kraft und Sensibilität beeindruckt. Seine lebendige und facettenreiche Darstellung fesselt von der ersten Minute und findet sein konsequentes Ende im Suizid der Hauptfigur. Wir freuen uns auf viele weitere filmische Begegnungen und gratulieren von ganzem Herzen!
 

KURZFILMPREIS 2016 

Die Jury vergibt einen Kurzfilmpreis an eine Regisseurin/einen Regisseur für einen Film aus dem Kurzfilmwettbewerb (Kurzfilme bis ca. 30 Minuten). Der Preis wird von den Stadtwerken Saarbrücken zur Verfügung gestellt und ist dotiert mit 5.000 €.

Der Preis für den Besten Kurzfilm 2016 geht an Christoph Rainer  für den Film PITTER PATTER GOES MY HEART.

Begründung: 
PITTER PATTER GOES MY HEART… ein Titel, den wir nur unbefriedigend übersetzen können: Plitsch-Platsch (laut-leise) pocht mein Herz. Ein Film, der radikal den Gesetzen des Melodrams folgt - ein Genrefilm, im Kurzfilm-Genre sehr selten. Melodram heißt: Die Handlung wird nicht von Logik, rationalen Notwendigkeiten oder Konsequenzen vorangetrieben, sondern einzig und allein vom Gefühl. Dieses Gefühl heißt in diesem Film LIEBE, radikale, ausschließliche Liebe! Die Regie des Films schafft es - ohne jede Aufdringlichkeit - die Hauptdarstellerin VICKY KRIEPS dazu zu verführen, diese Liebe vor der Kamera zu leben, sie körperlich spüren zu lassen und die Einsamkeit, in der sie gelebt wird, sinnlich mit erleiden zu lassen. Die Schauspieler-Führung des Regisseurs CHRISTOPH RAINER allein ist schon preiswürdig. Dazu kommt noch eine den Gefühlen, dem inneren Drama dienende Lichtgestaltung und eine Bildführung, die, zusammen mit den behutsamen Akzenten der Musik, den Film wahrlich zu einem unvergleichlichen Ergebnis machen. PITTER PATTER GOES MY HEART hat die Jury tatsächlich ins Herz getroffen.
 

PUBLIKUMSPREIS KURZFILM 2016 

Der Publikumspreis Kurzfilm aus dem Wettbewerb wird von Energie SaarLorLux ausgestattet und ist mit 5.000 € dotiert.

Der Publikumspreis Kurzfilm 2016 geht Yangzom Brauen für den Film BORN IN BATTLE.
 

DOKUMENTARFILMPREIS 2016

Der Dokumentarfilmpreis wird von der Jury an einen Film aus dem Dokumentarfilm-Wettbewerb vergeben. Der Preis wird von der Saarland Medien GmbH zur Verfügung gestellt und ist dotiert mit 7.500 €.

Der Dokumentarfilmpreis 2016 geht an Monika Grassl mit dem Film GIRLS DON’T FLY.

Begründung:
„Wenn Du träumst, träume groß!“ Dieses Lied singt Lydia, das behinderte afrikanische Mädchen, das davon träumt, Pilotin zu werden. Dabei helfen will ihr Jonathan, ein britischer Fluglehrer, der eine spendenfinanzierte Flugschule in Ghana betreibt. Zusammen mit zehn anderen Schülerinnen beginnt ein militärischer Drill nach westlichen Maßstäben. Erst langsam wird spürbar, wie das Helfen zum Selbstzweck wird. Die Ambivalenz der westlichen Entwicklungshilfe wird fast beiläufig Thema dieses großartigen Debütfilms von Monika Grassl. Dramaturgisch elegant gelingt ihr der Bogen von der berührenden Geschichte der afrikanischen Mädchen zu den großen Themen der Gegenwart. Am Ende haben die Mädchen nicht fliegen gelernt, stehen dafür aber mit beiden Beinen im Leben. 
 

PREIS FÜR DEN BESTEN MITTELLANGEN FILM  2016

Der Preis für den besten Film aus dem mittellangen Wettbewerb (Spielfilme zwischen ca. 30 und ca. 65 Minuten) wird von der Jury Kurzfilm/mittellanger Film vergeben und ist mit 5.000 € dotiert. Preisstifter ist die SHS Strukturholding Saar GmbH.

Der Preis für den mittellangen Film 2016 geht an Alex Schaad für den Film INVENTION OF TRUST.

Begründung:
INVENTION OF TRUST – Erfindung – Einrichtung – Aufbau von Vertrauen. Ein Titel, der aufhorchen lässt: Wie geht das? Was ist das? Und während der Film uns immer tiefer in die digitalen Schluchten des Internets spült, während wir erleben, wie ein harmloser Lehrer den Boden unter den Füßen verliert, weil er – wie wir alle – arglos Informationen ins Internet gegeben hat, während wir erleben, dass dieser Lehrer in Gefahr ist – genau wegen dieser Informationen über erpresserische Maßnahmen Freunde und Beruf zu verlieren, erinnert uns dieser Film an unseren eigenen Leichtsinn und ermahnt uns über einen großartig gespielten Monolog des Hauptdarstellers Dimitri Schaad, der ununterbrochen sprechend in einer cineastisch genial aufgebauten Krahn-Fahrt, einen Slow-Motion Flug an Gebäuden vorbei und über Straßen hinweg, dass wir uns doch bitte bewusst werden müssen, unser eigenes Privatleben und das unserer Kinder vor dem Moloch Internet zu schützen. Ein Film – großartig  aktuell – großartig gespielt - kongenial fotografiert. Invention of trust!
 

PUBLIKUMSPREIS FÜR DEN MITTELLANGEN FILM 2016

Der Publikumspreis für mittellange Filme aus dem Wettbewerb wird von der Sparkasse Saarbrücken ausgestattet und ist mit 5.000 € dotiert.

Der Publikumspreis für mittellange Filme 2016 geht an Simon Ostermann mit dem Film ROUTE B96.
 

PREIS DER ÖKUMENISCHEN JURY 2016

Ausgezeichnet wird ein Film aus dem Wettbewerb, dem es mit wirklicher künstlerischer Begabung gelingt, die Zuschauer für spirituelle, menschliche oder soziale Fragen und Werte zu sensibilisieren. Der Preis von INTERFILM und SIGNIS ist mit 2.000 € dotiert und wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Saarland – Landesarbeitsgemeinschaft e.V. sowie der Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung im Saarland e.V. (vertreten durch die Evangelische Akademie im Saarland) gemeinsam gestiftet.

Der Preis der ökumenischen Jury 2016 geht an AKIZ für den Film DER NACHTMAHR.

Begründung:
DER NACHTMAHR handelt vom Umgang mit Ängsten. Der Zuschauer nimmt Teil an Tinas Ich-Werdung: Sie begegnet ihren eigenen Schattenseiten in Gestalt eines seltsamen Wesens und lernt, es zu akzeptieren – Tinas Innenwelt wird im Nachtmahr sichtbar. Gleichzeitig geht es um die Akzeptanz von menschlichen Eigenarten – und den gesellschaftlichen Umgang mit Normabweichungen. AKIZ findet dafür einen außergewöhnlichen künstlerischen Ausdruck, herausfordernd, irritierend – und überzeugend.
 

FILMMUSIKPREIS 2016

Für die beste kompositorische Leistung, die Originalität von Songwriting und Interpretation sowie für die Integration von Sounddesign und Filmmusik zeichnet der Filmmusikpreis eine Leistung aus dem Wettbewerb Dokumentarfilm aus, um innovative Musik- und Tongestaltung im Dokumentarfilm zu honorieren.

Der Filmmusikpreis 2016 geht an die Komponisten Jörg Magnus Pfeil, Siggi Mueller und Patrick Puszko für PASSION FOR PLANET, Regie: Werner Schuessler.

Begründung:
Die Filmmusik von Jörg Magnus Pfeil, Siggi Mueller und Patrick Puszko beeindruckt durch ihre große stilistische Bandbreite und herausragende dramaturgische Stärke. Gefühlvolle durchdachte Themen und Arrangements lassen einen in die unterschiedlichsten Lebenswelten der fünf Naturfilmer eintauchen. Bild und Musik verschmelzen zu einer Einheit, die einen emotional packt und an die fragile Schönheit unseres Planeten erinnert.
 
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