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6. Sinfoniekonzert

Hola und Bonjour

29-04-2018
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Manuel de Falla"El Sombrero de tres Picos" (Der Dreispitz), Suite Nr. 2 Jacques IbertKonzert f├╝r Fl├Âte und Orchester Claude Debussy"Images" f├╝r Orchester Seine spanische Heimatstadt C├ídiz hinter sich lassend und mit einem gro├čen Koffer eigener Kompositionen im Gep├Ąck machte sich der in Madrid aufgewachsene Manuel de Falla im Sommer 1907 auf den Weg in das Zentrum der Extravaganz: Paris. Dort wurde er bereits mit offenen Armen empfangen und insbesondere Claude Debussy wartete sehns├╝chtig darauf, endlich seine Bekanntschaft machen zu d├╝rfen. Das "Spanien-Fieber" hatte bereits einen Gro├čteil der Komponisten infi ziert; sie befanden sich im Wahn hei├č gl├╝hender Melodien, energetischer Rhythmen und folkloristischer Klangfarben. Schon bald war de Falla bestens vernetzt mit den Kollegen seiner Zunft: Ravel, Strawinsky und Debussy geh├Ârten zum tiefen Kern seines direkten kollegialen und freundschaftlichen Umfelds. Ein emsiger Austausch ├╝ber die jeweiligen landestypischen Idiome folgte, ebenso diskutierten die Komponisten zusammen mit anderen Kunstschaffenden - Literaten, Bildhauern, Kritikern und Verlegern - ├╝ber ideelle Werte und das Werden und Wirken ihres Berufs. Es entstand also ein kreativer Kreis an Dichtern, Denkern und Tonsetzern, die sich gegenseitig Inspiration und Motivation waren. Manuel de Falla war es auch, der keinen Geringeren als Jacques Ibert in den Kreis der Komponisten aufnahm. Die Verbindung der beiden hatte jedoch einen weiteren Ursprung in einer entfernten Verwandtschaft, sodass de Falla keine M├╝hen scheute, das von ihm entdeckte k├╝nstlerische Talent seines j├╝ngeren Cousins entsprechend zu f├Ârdern. Schon bald trat Ibert jedoch aus dem Schatten seines ber├╝hmten Vetters hervor und fand selbstbestimmt zu seiner eigenen Tonsprache. Ganz bewusst w├╝rdigte er die damalige Avantgarde mit ihrer Zw├Âlftonmusik und Atonalit├Ąt keines Blickes. Er wollte sich von niemandem Regeln vorsetzen lassen, sondern sich voll und ganz seiner eigenen Vorstellungskraft und Fantasie hingeben. Tipp: Kindermusikwerkstatt bei Sonntagskonzerten Musikbegeisterte Kinder zwischen vier und neun Jahren sind w├Ąhrend der Sonntagskonzerte herzlich eingeladen, spielerisch das Orchesterinstrumentarium und ein Werk des Programms kennenzulernen. Los geht┬┤s um 10:30 Uhr, in der Konzertpause gibt es Brezeln und Wasser zu St├Ąrkung. Dieses Angebot (3 ÔéČ pro Kind) gilt nur in Kombination mit dem Kauf einer Konzertkarte.
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