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Kulturadressen in der Großregion
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Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms INTERREG IVA Großregion.
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Bischöfliches Dom- u. Diözesanmuseum Mainz

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Über den doppelgeschössigen Kreuzgang gelangt der Besucher in das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum, das zweitgrößte dieser Art in Deutschland. Im gotischen Kreuzgang, den ehemaligen Kapitelsälen und den hochmittelalterlichen Gewölbehallen zeigt das Dommuseum religiöse Kunst aus nahezu zwei Jahrtausenden, die einst zur Ausstattung des Mainzer Domes oder der Kirchen des Bistums gehörten. In der zweischiffigen Gewölbehalle aus staufischer Zeit sind Steindenkmäler aus dem frühen und hohen Mittelalter zu sehen, so vor allem die Fragmente des Westlettners des Mainzer Domes, die der sogenannten Naumburger Meister um 1240 geschaffen hat und das Weltgericht am Ende der Zeit darstellt: Im Giebel des Mittelportals thronte Christus als Weltenrichter, flankiert von den knienden Fürbittern, Maria und Johannes dem Täufer. Rechts und links der Giebelmitte schlossen zwei Reliefs an: auf der linken Seite, zur Rechten Gottes die Seligen, rechts die Verdammten. Besonders hervorzuheben ist hier der berühmte Kopf mit der Binde mit seiner hervorragenden originalen Farbfassung. Neben Werken der ottonischen Buchmalerei oder einer Sammlung spätgotischer Bildteppiche präsentiert das Dommuseum auch Weihealtäre aus der römischen Kultpraxis und Zeugnisse der frühen Christianisierung. In der Nikolauskapelle und ihrer Sakristei, die im Westflügel des Domkreuzganges liegen, sind heute die Reste des einstmals reichen Mainzer Domschatzes zu sehen.
Bischöfliches Dom- u. Diözesanmuseum Mainz
Domstraße 3
55116 Mainz
Deutschland
Telefon:
06131-253344
Fax:
06131-253349
E-mail:
dommuseum@bistum-mainz.de
Internet:
www.bistum-mainz.de
Internet:
www.remus.museum
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