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Arcadi Volodos


22.01.2019
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Zur├╝ck in die Zukunft. Im Alter von 25 Jahren feierte Arcadi Volodos mit hochvirtuosen Transkriptionen seinen Durchbruch. Die Fachpresse rief ihn zum legitimen Nachfolger von Vladimir Horowitz aus. Doch nach einer Vielzahl an Tourneen wurde es ruhiger um den russischen Pianisten. Er ist aus dem belebten Paris nach Spanien aufs Land gezogen und hat die Anzahl seiner Konzerte drastisch reduziert. In L├Ąndern, in denen er sich nicht wohlf├╝hlt, tritt er nicht mehr auf, etwa in den Vereinigten Staaten.
"Die Standardisierung in den USA ist unertr├Ąglich. In dieser Sterilit├Ąt hat man keine Erinnerungen", sagte Volodos dem Fachmagazin "Concerti". "Ich bin auf einer Amerikatour fast verr├╝ckt geworden: 15 Konzerte, 30 Fl├╝ge ?- und trotzdem hatte ich immer das Gef├╝hl, dass ich nicht wegkam aus der Stadt. Standardisierung ist der Anfang vom Ende der Kunst. Was ich an Europa mag, sind die Tradition und die Unterschiede."
Mit der R├╝ckkehr auf die gro├čen Konzertb├╝hnen schl├Ągt Volodos ein neues Kapitel seiner erstaunlichen Karriere auf. Aber: gewaltiger Tastendonner war gestern. Heute bevorzugt er leise, lyrische T├Âne. Seine Technik ist nach wie vor ph├Ąnomenal, er setzt sie jedoch nicht ein, um sich selbst in den Vordergrund zu dr├Ąngen, denn: "Das Genie wird immer der Komponist bleiben und nicht der Interpret." Programm:
Franz Schubert: Klaviersonate f-Moll D 625 ┬Ě Sechs Moments musicaux D 780
Sergej Rachmaninow: Pr├ęludes cis-Moll op. 3/2 und fis-Moll op. 23/1 ┬Ě M├ęlodie op. 21/7 ┬Ě ├ëtude-tableau es-Moll op. 39/5 ┬Ě Andante aus der Cellosonate g-Moll op. 19
Alexander Skrjabin: Mazurka op. 25/3 ┬Ě "Fragilit├ę" op. 51/1 ┬Ě "Flammes sombres" op. 73/2 ┬Ě "Po├Ęme" op. 71/2 ┬Ě Klaviersonate Nr. 5 Fis-Dur op. 53
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