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Médée | Medea Senecae


Oper von Luigi Cherubini | Chorstück von Iannis Xenakis

14.04.2019
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LA CALLAS UND DIE BITTERE RACHEEine Oper, eine Suite und 2000 Jahre Kulturgeschichte Anfang des 19. Jahrhunderts musste, wer sich erfolgreich nennen wollte, in der Opernstadt Paris bestehen. Trotz oder gerade wegen der revolutionären Wirren galt die Metropole an der Seine als die modernste Stadt der Welt. Opernkomponisten aus Italien, dem Mutterland dieser Kunstform, versuchten alles, um einen Auftrag für eines der Pariser Häuser zu ergattern. Luigi Cherubini hatte Glück. Aus der Vielzahl der hoffnungsvollen Talente wählte man ihn aus, um ihm mit seiner Oper »Médée« eine Chance zu geben. Der Erfolg in Paris blieb zwar zunächst aus, doch auch in Wien und anderen Städten war man nun auf den Italiener aufmerksam geworden - seine Karriere nahm einen glücklichen Verlauf. Möglicherweise wäre »Médée« dennoch vergessen worden, wenn nicht Maria Callas für eine spektakuläre Renaissance dieses Stückes gesorgt hätte. Die Primadonna verkörperte die auf Rache sinnende Zauberin der griechischen Mythologie, die erst ihre Rivalin und dann sogar die eigenen Kinder tötet, um ihrem Ehemann Jason das Leben zu ruinieren, wie keine Sängerin vor ihr. Cherubinis Musik galt lange als zu streng und formal - Attribute, die auch für die Musik des 2001 gestorbenen griechischen Komponisten und Architekten Iannis Xenakis gelten. Dass seine »Medea Senecae«-Suite in Cherubinis Oper verwoben wird, ist folgerichtig: Cherubinis Fürsprecher sind in ihrer Zeit so prominent wie Xenakis' Bewunderer im späten 20. Jahrhundert. Hier stehen Namen wie Ludwig van Beethoven oder Johannes Brahms - dort solche Größen wie Architekt und Xenakis-Lehrmeister Le Corbusier oder Pierre Boulez. Der in Buenos Aires geborene Choreograph Demis Volpi ist seit 2004 dem Stuttgarter Ballett verp?ichtet. Zunächst als Solotänzer und bis 2017 als Hauschoreograph. Bereits 2007 fällt er Kritikern als »Bemerkenswerter Nachwuchschoreograph« auf. Volpi hat weltweit mehr als 30 Werke kreiert. 2017 ernennt ihn die Opernwelt für seine Stuttgarter Opernproduktion »Death in Venice« zum »Nachwuchskünstler des Jahres«.
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Veranstaltungsort
Saarländisches Staatstheater, Spielstätte Großes Haus
Schillerplatz 1
66111 Saarbrücken
Deutschland

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