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DIE PLANETEN

SHOWCASE!

27.01.2019
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S├ębastien Rouland Dirigent, Videok├╝nstler Lillevan Videoinstallation, Saarl├Ąndisches Staatsorchester Gustav Holst ┬╗Die Planeten┬ź op. 32 Mit der Orchestersuite ┬╗Die Planeten┬ź hat sich der englische Komponist Gustav Holst in die Musikgeschichte eingeschrieben. Die brillante Instrumentierung des riesigen Orchesterapparats machen ┬╗The Planets┬ź zu einem fulminanten Erlebnis. Die Streicher werden von 20 Holzbl├Ąsern, sechs Kesselpauken, Schlaginstrumenten f├╝r 4 Spieler, zwei Harfen, einer Orgel und - im letzten Satz - von einem ferngestellten Frauenchor unterst├╝tzt. Im Mai 1914 begann Holst mit der Komposition von Mars. Dieses erste St├╝ck wurde im Sommer 1914 fertiggestellt und malt das mechanisierte Grauen des totalen Krieges mit einer rhythmischen Heftigkeit, die mit ┬╗Le sacre du printemps┬ź verglichen werden kann. Noch 1927 wurde Mars als das ┬╗wildeste Musikst├╝ck, das es gibt┬ź bezeichnet. Venus, die Friedensbringerin, ist die Antithese dazu. Sie, die G├Âttin der bl├╝henden Natur, der Liebe und des sich fortzeugenden Lebens, h├╝llt sich in ein klangzauberisches Naturidyll mit zart schmelzenden Soli von Oboe und Violoncello. Merkur, der gefl ├╝gelte Bote, kommt im rastlosen leggiero nach Art eines Scherzos daher. Wie ein Spuk schwebt er vorbei und scheint sich im Blau des ├äthers wieder aufzul├Âsen. Jupiter, der Bringer der Fr├Âhlichkeit, gibt sich volkst├╝mlich, l├Ąsst sich mit Tanz und ausgelassenem Jubel feiern. Gemessenen Schrittesk├Ąmpft sich Saturn, der Bringer des Greisenalters, vor├╝ber. Uranus zeigt seinen unsteten, exzentrischen Charakter und die Musik von Neptun, dem Geheimnisvollen, ist kaum zu beschreiben. Sie ist eine Vision des Weltalls, ein Symbol f├╝r das unaufl ├Âsliche Geheimnis seiner Ewigkeit. Die Vokalisen des Frauenchores scheinen im Nichts zu verhallen. Seit der Antike werden die kosmischen K├Ârper in unserem Sonnensystem nach griechischen und r├Âmischen Gottheiten benannt. Diesen Gedanken greift diese Auff├╝hrung von Gustav Holsts Orchesterwerk auf und vereint Astronomie, Astrologie und Mythos. In seiner Symphonischen Suite weist der Komponist den Planeten menschliche Eigenschaften zu. Live Visuals des Videok├╝nstlers Lillevan verbinden Kulturgeschichte mit Bildern aus der Weite des Weltalls.
Kontakte zu dieser Veranstaltung
E-mail (Info): info@staatstheater.saarland
Internet: https://www.staatstheater.saarland/nc/konzerte/showcase/detail/die-planeten/
Veranstaltungsort
Saarländisches Staatstheater, Spielstätte Großes Haus
Schillerplatz 1
66111 Saarbr├╝cken
Deutschland

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