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Stéphanie Marie Degand © Vahan Mardirossian

8. Sinfoniekonzert

UNTER SPANIENS SONNE
Werke von Isaac Albéniz, Édouard Lalo und Georges Bizet

16.06.2019
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Dirigent Sébastien Rouland, Violine Stéphanie-Marie Degand, Saarländisches Staatsorchester Isaac Albéniz Iberia-SuiteÉdouard Lalo Symphonie Espagnole d-Moll op. 21Georges Bizet Sinfonie Nr. 1 C-Dur In die französische Spanienbegeisterung der 1870-er Jahre fällt der grandiose Uraufführungserfolg von Édouard Lalos »Symphonie espagnole«. Der Franzose mit spanischem Blut in den Adern komponierte das Flair Spaniens in diese farbenprächtige, frisch funkelnde Sinfonie, die eigentlich keine ist, und das Pariser Publikum lag ihm zu Füßen. Die »Symphonie espagnole« ist eher ein Solokonzert denn eine Sinfonie und kein Geringerer als der spanische Geigenvirtuose Pablo de Sarasate, dem das Werk auch gewidmet ist, hob es aus der Taufe. Entsprechend den außergewöhnlichen geigerischen Fähigkeiten des Widmungsträgers ist dieses effektvolle Charakterstück im höchsten Maße virtuos. Fast zeitgleich mit der »Symphonie espagnole« wurde Bizets »Carmen« in Paris uraufgeführt. Die Komposition von Bizets C-Dur Sinfonie lag da Jahre zurück und beinahe wäre sie verschollen. Bizet komponierte sie im Alter von 17 Jahren und hatte eigentlich eine Aufführung untersagt. Dem Musikschriftsteller C. D. Parker ist es zu danken, dass dieses frische Jugendwerk, in dem es bereits Anklänge zu Bizets späterem Meisterwerk »Carmen« gibt, entdeckt und 1935, 80 Jahre nach seiner Entstehung, uraufgeführt wurde. Berühmtheit hat sich der katalanische Komponist Isaac Albéniz mit seinem Klavierzyklus »Iberia« gemacht. Größte pianistische Virtuosität erfordert dieses Meisterwerk, dessen Uraufführungspianistin Blanche Selva beim ersten Anblick der Noten, die ihr unspielbar erschienen, nur entsetzt den Kopf schüttelte. »Sie werden es spielen«, insistierte Isaac Albéniz, und die Welt lag ihr zu Füßen. Spanisches Kolorit und die unbändige Vitalität des Komponisten sprühen aus jedem Stück dieser Suite, die in Paris entstand. Es ist, als würde sich Albéniz aus der Fremde sehnsüchtig in seine Heimat träumen. Zu spät kam ihm die Idee, den Klavierzyklus selbst zu instrumentieren. Seine Lebensuhr war nach nur 49 Jahren abgelaufen. Komponistenkollege Enrique Fernández Arbos orchestrierte fünf der zwölf Titel zu einer Orchestersuite. TIPP: KINDERMUSIKWERKSTATT BEI SONNTAGSKONZERTEN Musikbegeisterte Kinder zwischen vier und neun Jahren sind während der Sonntagskonzerte herzlich eingeladen, spielerisch das Orchesterinstrumentarium und ein Werk des Programms kennenzulernen. Los geht´s um 10:30 Uhr, in der Konzertpause gibt es Brezeln und Wasser zu Stärkung. Dieses Angebot (3 € pro Kind) gilt nur in Kombination mit dem Kauf einer Konzertkarte. Voranmeldung erforderlich: Johanna Schatke, Telefon +49 (0) 681 30192-248, Mail j.schatke@staatstheater.saarland.
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