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Das letzte Feuer


11/02/2020
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(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)


Ein abgelegenes Viertel am Rande der Stadt. Bei einem Autounfall kommt ein achtjähriger Junge ums Leben. Rabe, der Fremde, ist der einzige Zeuge. Den ehemaligen Soldaten hat es in dieses urbane Brachland verschlagen. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Bald verändern sich die Beziehungen der Bewohner im Viertel; ihre Verhältnisse werden gefährdeter. Ist es das Unglück, der Tod des Kindes, der ihre Lebenswelten durchwebt? Oder entfalten Rabes Anwesenheit und sein Einfluss eine langsame, zerstörerische Wirkung?

Das letzte Feuer von Dea Loher, erzählt kaleidoskopartig von brüchigen Existenzen; von Karoline und ihrer Krebserkrankung; von Susanne und Ludwig und dem Verlust ihres einzigen Kindes; und von der alten Rosa, deren Demenz sie auf schmerzliche Weise immer wieder neu erfahren lässt, dass ihr Enkelsohn bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Sie alle sind Versehrte, Verletzte, Verletzliche. In dem Versuch, die Krisen zu überwinden und dem eigenen Schicksal zu trotzen, werden die Figuren immer wieder von der eigenen Geschichte eingeholt. Es fällt eben schwer zu vergessen. Wunden werden geleckt, Schorf wird aufgerissen und manchmal verheilt etwas. Sichtbare Narben aber werden bleiben.

In Das letzte Feuer , für das sie mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde, erzählt die deutsche Theaterautorin Dea Loher von Menschen an der Grenze zum Vergessen, von Schuld, Erinnerung und von der Sehnsucht nach einer Begegnung jenseits des Schmerzes. Das Drama, 2008 von der Fachzeitschrift "Theater heute" als "Stück des Jahres" ausgezeichnet, zeichnet sich durch seinen so präzisen wie liebevollen Blick auf die Figuren aus. Lohers Sprache ist schonungslos und poetisch zugleich und macht die Gnadenlosigkeit des Lebens spürbar.

Die Körber-Studio-Preis-Gewinnerin Anna-Elisabeth Frick, die bereits Der Steppenwolf in Luxemburg gezeigt hat und oft spartenübergreifend arbeitet, führt bei diesem Stück - mit luxemburgisch-deutscher Besetzung - Regie. ?




Mit u.a. Matthias Breitenbach, Catherine Elsen, Nora Koenig, Josiane Peiffer, Konstantin Rommelfangen, Kara Schröder, Max Thommes, Brigitte Urhausen Inszenierung Anna Frick
Dramaturgie Anna-Sophia Güther
Choreographie N.N.
Bühne & Kostüme Lynn Scheidweiler, Mariam Haas
Musik Max Thommes  Produktion Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Mardi 11 FÉVRIER 2020 à 20h00 (tickets)
Mercredi 12  FÉVRIER 2020 à 20h00 (tickets)
Samedi 15 FÉVRIER 2020 à 20h00 (tickets)
Mercredi 26 FÉVRIER 2020 à 20h00 (tickets)
Mercredi 11 MARS 2020 à 20h00 (tickets) DURÉE inconnue, spectacle en création
Einführung zum Stück von Herrn Marc Rettel ½ Stunde vor jeder Vorstellung (DE).Adultes 25 €, 20 €, 15 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu Lieu: Théâtre des Capucins

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