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Ein Käfig ging einen Vogel suchen


10/03/2019
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(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)


Seltsame und völlig absurde Realitätsverschiebungen, das Scheitern der Figuren, ihr vergebliches Streben, ihre Paranoia sind die Themen in vielen Texten Kafkas. Jene Geschichten über die Rätselhaftigkeit der Welt, der der Einzelne oft ohnmächtig gegenübersteht, entbehren mitunter nicht einer gewissen Komik.

In einer Welt, in der jede Veränderung in der Realität als Bedrohung empfunden wird, unabhängig von der Realität der Bedrohung, die Grenzen zwischen Psyche des Individuums und der Gesellschaft verschwinden, liegt es nahe, sich dem erzählerischen Werk Kafkas zuzuwenden. Wenn alle Prinzipien relativ geworden sind, ist Angst das einzige Prinzip, das noch gilt. Deren Kräftefeld und ihre Folgen vermessen Andreas Kriegenburg und sein Ensemble in und mit den Texten Kafkas. Der Titel der Inszenierung, die am Deutschen Theater Berlin im Februar 2016 erstaufgeführt wurde, entstammt den sogenannten Zürauer Aphorismen Kafkas, die vom September 1917 bis April 1918 entstanden. Der Aphorismus Ein Käfig ging einen Vogel suchen, Ausweis einer Welt, in der das Verstehen an seine Grenzen kommt, trägt die Nummer 16.

Kriegenburgs "so verspielter wie irritierender Theaterabend" (Süddeutsche Zeitung) ist die siebte Inszenierung, die der renommierte Regisseur dem Luxemburger Publikum präsentiert. Und sie setzt die langjährige Gastspielreihe des Deutschen Theaters Berlin fort, das in dieser Saison zudem mit Daniela Löffners viel gelobter Inszenierung Väter und Söhne vertreten ist.

» Hinter der surrealistisch-bunten Oberfläche ist diese Inszenierung ein kluger, abgründiger Kommentar zur Angst vieler Europäer vor den Zuwanderern und der näher rückenden Konflikte jenseits des eigenen Wohlstandsidylls. Die Wohnzimmer- Gemütlichkeit der möblierten Herren kippt in die Paranoia und wird aggressiv gegenüber einem imaginären Feind. [...] Der Ansatz, entgegen der Konjunktur tagesaktueller, gut gemeinter, szenisch und gedanklich oft hilfloser Flüchtlingsstücke im Theater auf Kafkas großräumige Bilder zu vertrauen und das mit tänzerischer Leichtigkeit zu inszenieren, ist schlüssig und faszinierend: Selten wurde auf der Bühne der Zusammenhang zwischen Wohlstandsangst und Aggression so hellsichtig, facettenreich und mit böser Komik beleuchtet. Süddeutsche Zeitung, Peter Laudenbach

» Natali Seelig, Elias Arens, Moritz Grove, Bernd Moss und Jörg Pose bilden das Quintett der einsamen Männer, die sich morgens pedantisch an- und abends ebenso ausziehen, in der Zeitung lesen, ihr Jackett bürsten, ein bisschen Gymnastik treiben. Das sieht nie trist oder elend aus, sondern ist als eine amüsante Choreographie der Vergeblichkeit arrangiert. Kriegenburg gelingt es tatsächlich, den Texten immer wieder ihre Komik abzulauschen und diese in bizarre, im wahrsten Sinn des Wortes schräge Bilder umzusetzen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Irene Bazinger




Mit Elias Arens, Laura Goldfarb, Moritz Grove, Bernd Moss, Jörg Pose, Nele Rosetz, Natali Seelig, Lisa Quarg Regie / Bühne Andreas Kriegenburg
Kostüme Andrea Schraad
Dramaturgie Juliane Koepp Produktion Deutsches Theater Berlin Premiere am 13. Februar 2016 Samedi 9 MARS 2019 à 20h00 (tickets)
Dimanche 10 MARS 2019 à 17h00 (tickets)
DURÉE environ 1h45 (pas d'entracte)
Einführung zum Stück von Frau Simone Beck 1/2 Stunde vor jeder Vorstellung (in Deutsch).
Adultes 25 €, 20 €, 15 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu
Lieu: Grand Théâtre / Grande Salle réduite
Contacts pour cet événement
lieu d'événement
Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
1 Rond-point Schuman
L-2525 LUXEMBOURG
Luxembourg

Tickets
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