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Väter und Söhne


18/03/2019
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(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)

VON BRIAN FRIEL NACH DEM ROMAN VON IWAN TURGENJEW
DEUTSCH VON INGE & GOTTFRIED GREIFFENHAGEN
FASSUNG VON DANIELA LÖFFNER & DAVID HEILIGERS


"Sie weigern sich, an etwas zu glauben, weil Glauben Engagement verlangt, und Sie haben Angst vor dem Engagement. Sie haben Angst vor dem Engagement, weil das alles von Ihnen verlangen würde. Und weil Sie nicht bereit sind, alles zu geben, geben Sie gar nichts. Und dann entschuldigen Sie sich damit, dass Sie Leidenschaft als Luxus bezeichnen; dabei wissen Sie in Ihrem Herzen ganz genau, dass diese Entschuldigung eine Lüge ist." ( Väter und Söhne, Iwan Turgenjew)

"Ganz großes mätzchenfreies Theater" (Berliner Morgenpost), ein "schauspielerisch intensives Erzähl- und Menschentheater eines wunderbaren Ensembles" (nachtkritik.de) - die Kritiker sind voll des Lobes für Daniela Löffners Inszenierung von Väter und Söhne, die Ende 2015 im Deutschen Theater Berlin Premiere feierte. 2016 wurde sie für das renommierte Berliner Theatertreffen ausgewählt, 2017 erhielt sie den Publikumspreis der 4. Siegener Biennale. Wie begeistert die Zuschauer sind, zeigen zudem ausverkaufte Veranstaltungen und Beobachtungen wie diese: "So applaudiert, trampelt und erhebt sich das Theaterpublikum nach einem Abend, an dem es die Essenz des Theaters geschmeckt hat" (Siegener Zeitung, Alexander W. Weiß).

Iwan Turgenjew schrieb seinen berühmten Roman Väter und Söhne 1861, die Theaterfassung, deren deutschsprachige Erstaufführung 1998 am Berliner Maxim Gorki Theater stattfand, stammt vom irischen Dramatiker Brian Friel. Arkadij und Bazarow, zwei junge Studenten, kehren für den Sommer in ihre ländliche Heimat zurück. Beide stellen aufgrund ihrer nihilistischen Überzeugungen die gegenwärtige Gesellschaft völlig in Frage: die Wissenschaft, die Kunst und sämtliche Konventionen. Ihre Negierung alles Bestehenden verweigert ihnen den Glauben an überhaupt etwas. Ihr Aktivismus kennt nur das einzige Ziel, die Welt neu zu erschaffen. Doch während Arkadij versucht, diese Vision aus den gegebenen Verhältnissen heraus zu entwickeln, sucht Bazarow die radikale Konfrontation mit seiner Umwelt. Wo liegt der Grat zwischen Idealismus und Pragmatismus, zwischen innerer Revolte und äußerer Anpassung, zwischen Bedingungslosigkeit und Kompromiss? Väter und Söhne ist ein Generationenbild und Familienpanorama, es erzählt vom ewigen Konflikt zwischen Jung und Alt, von Verändern und Bewahren. Wonach streben? Und was bleibt vom eigenen Wirken in der Welt?

» Sie [Daniela Löffner] zeigt einfühlsam, genau und nicht ohne Komik lauter facettenreiche, seltsame, in ihren Gefühlen verhedderte Menschen, denen man vier Stunden lang gebannt zusieht. Bis aus den Figuren mit ihren Schrulligkeiten, Sehnsüchten und Enttäuschungen gute Bekannte geworden sind, mit denen man gerne noch etwas mehr Lebenszeit verbracht hätte.  Süddeutsche Zeitung, Peter Laudenbach

» Wie präzise sind hier die Figuren entwickelt, wie glühend wird jede einzelne dargestellt und welch gelassene und heitere Milde der gegenseitigen Zugewandtheit liegt trotz all der unterschiedlichen Gesinnungen über diesem Abend. Ganz großes mätzchenfreies Theater ist hier zu bestaunen, und wir Zuschauer sind Gäste auf diesem Fest.  Berliner Morgenpost, Katrin Pauly




Mit Lisa Hrdina, Alexander Khuon, Katrin Klein, Marcel Kohler, Franziska Machens, Helmut Mooshammer, Kathleen Morgeneyer, Markwart Müller-Elmau, Elke Petri, Linn Reusse, Bernd Stempel, Oliver Stokowski, Caner Sunar Regie Daniela Löffner
Bühne Regina Lorenz-Schweer
Kostüme Katja Strohschneider
Musikalische Einstudierung Katharina Debus, Ingo Schröder
Dramaturgie David Heiligers Produktion Deutsches Theater Berlin Premiere am 12. Dezember 2015
Eingeladen zum Theatertreffen 2016.
Publikumspreis der 4. Siegener Biennale 2017. Dimanche 17  MARS 2019   à 17h00 (tickets)
Lundi 18   MARS 2019   à 19h00 (tickets)
DURÉE 3h35 & entracte
Einführung zum Stück von Frau Simone Beck 1/2 Stunde vor jeder Vorstellung (in Deutsch).
Adultes 20 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu
Lieu: Grand Théâtre / Arrière-scène
Contacts pour cet événement
lieu d'événement
Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
1 Rond-point Schuman
L-2525 LUXEMBOURG
Luxembourg

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