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nabil shehata
Quatuor Fauré + Nabil Shehata

Fauré Quartett & Nabil Shehata, Kontrabass


19/01/2019
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(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)

Die Anforderungen haben sich verändert. Wer heute Kammermusik spielen will, kann sich nicht mehr auf das beschränken, was noch vor ein paar Jahrzehnten die Regel war. Die Ansprüche an die Vielfalt des Repertoires sind gewachsen und das
schafft Freiräume für Ensembles wie das Fauré Quartett, das sich innerhalb weniger Jahre als weltweit führendes Klavierquartett ausgewiesen hat. Denn Dirk Mommertz, Erika Geldsetzer, Sascha Frömbling und Konstantin Heidrich nutzen die Möglichkeiten, die sich aus dieser Entwicklung ergeben. Sie erforschen neue Klangfelder der Kammermusik und bringen Kompositionen auf die Bühne, die bislang oft beiseite gelassen wurden.

Sie sind Visionäre ihres Fachs und ihre Experimente und Entdeckungen werden hoch geschätzt, ob sie mit der NDR Big Band spielen, mit Künstlern wie Rufus Wainwright oder Sven Helbig zusammenarbeiten, in Clubs wie Berghain, Cocoon Club oder „Le Poisson Rouge“ in New York auftreten oder im KIKA sowie durch „Rhapsody in School“ Kinder für Kammermusik begeistern. Als das Fauré Quartett beispielsweise 2009 ein Album mit „Popsongs“ präsentierte, war die Reaktion Begeisterung bei Presse und Publikum. Im folgenden Jahr bekam das Ensemble den ECHO Klassik für „Klassik ohne Grenzen“ verliehen, der zweite seiner Art nach den „Klavierquartetten“ von Johannes Brahms („Kammermusikeinspielung des Jahres“, 2008). Es sind nicht die einzigen Auszeichnungen. Das Spektrum der Ehrungen reicht vom Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, dem Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Internationalen Wettbewerbspreisen über die Deutsche Schallplattenkritik bis hin zum Brahmspreis der Brahms Gesellschaft Schleswig-Holstein 2012 und dem Musikpreis der Stadt Duisburg 2012.

Nabil Shehata, Kontrabass, wurde 1980 als Sohn deutsch-ägyptischer Eltern in Kuwait City geboren. Als er vier Jahre alt war, zog die Familie jedoch wieder zurück nach Deutschland. Nachdem er im Alter von sechs Jahren zunächst Klavierunterricht von seiner Mutter bekam, erhielt er drei Jahre später seinen ersten Kontrabassunterricht bei Thomas Zscherpe. Nach dem Studium bei Michinori Bunya in Würzburg und Esko Laine in Berlin, im Zuge dessen er Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe war, unter anderem auch des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München 2003, verpflichtete ihn die Staatsoper Unter den Linden Berlin als Ersten Solo-Kontrabassisten, bevor er von 2004 bis 2008 dieselbe Stelle bei den Berliner Philharmonikern innehatte. Als Solist konzertiert Nabil Shehata regelmäßig mit namhaften Orchestern weltweit. Im Frühling 2008 gab er sein Debut mit dem Kontrabasskonzert von Nino Rota zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Daniel Barenboim. In der Saison 2009/2010 war er auch u. a. als Solist im Wiener Musikverein zu hören. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Israel sowie Asien und ist seit Oktober 2007 Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Programm:


Sergueï Rachmaninov (arr. Dirk Mommertz)
-- „Das Meer und die Möwen“, op 39,2
aus: Etudes Tableaux

Johannes Brahms
-- Klavierquartett c-moll op. 60

Franz Schubert
-- Klavierquintett A-Dur D667 Forelle


Erika Geldsetzer:
Violine
Sascha Frömbling:
Viola
Konstantin Heidrich:
Violoncello
Dirk Mommertz:
Klavier

Solist:
Nabil Shehata, Kontrabass

 
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