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Die Spieler

nach Fjodor M. Dostojewski

13/10/2018 - 10/02/2019
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(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)

Kreation
Einführung zum Stück von Simone Beck
Wir spielen um unser Leben. Um Geld. Setzen alles. Auf Rot. Alles auf ihn. Alles auf das vollkommene Gelingen, auf Zéro. Auf Erfolg. Liebe. Rausch. Oder auf Nichts. Zögern. Wir stehen am Roulettetisch, in der Börse, auf der Bühne. Haben nur einen Moment, uns zu entscheiden, dann rollt die Kugel und: „Die Würfel sind gefallen“.
Fjodor M. Dostojewski schrieb Der Spieler in größter materieller Not und Bedrängnis, obwohl bereits zahlreiche Novellen und Romane auf seinem Schreibtisch lagen. Denn nachdem er alle Rechte an seinen Büchern verpfändet hatte, in einer Nacht am Spieltisch ein Vermögen gewann und es am nächsten Morgen wieder verlor, blieben ihm nur knapp vier Wochen für den Roman, der ihn retten musste.
19. Jahrhundert, eine deutsche Stadt, in die man zur Kur und zum Spielen fährt, eine russische Generalsfamilie. Obwohl man kein Geld hat, lebt man auf großem Fuß, in täglicher Erwartung der rettenden Erbschaft – und währenddessen wird geliebt, intrigiert, gespielt.
In Frank Hoffmanns Fassung begegnen sich die Schönen und Reichen, die Erniedrigten und Beleidigten, die verzweifelt Liebenden, die rasend Spielenden aus verschiedenen Texten Dostojewskis auf der Bühne. Neben dem Spieler bildet vor allem die Erzählung Aufzeichnungen aus dem Untergrund die Basis der Textfassung, die von Ruth Heynen zusammen mit dem Ensemble entwickelt wurde. In der letzten Spielzeit zeigte das TNL mit der sehr erfolgreichen Produktion Untergrund bereits einen ersten Einblick in die abgründig schillernde Welt Dostojewskis.
Jetzt sind sie wieder da: die wunderbaren Schauspieler, die das Publikum hüben und drüben so liebt. Der Abend Die Spieler wird nämlich getragen von einigen der Schauspielerinnen und Schauspielern, die seit 14 Jahren bei den Ruhrfestspielen und am Théâtre National zusammen mit Hoffmann um alles spielen, ihre Haut zu Markte tragen, ihr Innerstes nach außen kehren oder einfach nur lachen und setzen: „Les jeux sont faits!“
Plädoyer für echte Schauspielkunst. Frank Hoffmann lässt als großes Welttheater im kleinen Format seine bevorzugten "Spieler" von der Leine. (...) Das Publikum bedankte sich mit großem Beifall. Recklinghäuser Zeitung
 
Regie: Frank Hoffmann
Bühne: Christoph Rasche
Kostüme: Jasna Bosnjak
Musik: René Nuss
Textfassung und Dramaturgie: Ruth Heynen
Licht: Daniel Sestak
Maske: Sylvie Walisch-Kill
Regieassistenz: Jacques Schiltz, Tom Dockal
 
Mit: Ulrich Gebauer, Wolfram Koch, Nora Koenig, Ulrich Kuhlmann, Marco Lorenzini, Jacqueline Macaulay, Anne Moll, Annette Schlechter, Roger Seimetz, Maik Solbach, Anouk Wagener u. a.
Eine Koproduktion: Théâtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Staatsschauspiel Hannover
 
 
Contacts pour cet événement
Téléphone (Réservation): 003524708951
E-mail (Infos): info@tnl.lu
E-mail (Réservation): info@luxembourgticket.lu
Internet: www.luxembourgticket.lu
Internet: www.tnl.lu
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